Wege zu dir selbst
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Die Sehnsucht nach Liebe

 

Eine der tiefsten Sehnsüchte des Herzen ist der Wunsch, einzig um unserer selbst willen geliebt zu werden. Diese Sehnsucht erweckt uns ganz und gar. Wenn die Liebe uns berührt, reicht sie bis hinunter in die tiefsten Faser unseres Wesens. Es ist schwer sich wirklich bewusst zu machen, wie verzweifelt wir die Liebe bedürfen. Wir bewohnen unser Leben, wir scheinen die Zügel fest in der Hand zu haben. Wir leben in einem selbständigen, physischen Körper. Von aussen gesehen, scheinen wir ausgezeichnet zurecht zu kommen. Da wir der Welt unsere Fassade vorführen, ahnt niemand etwas davon, dass wir auch einen anderen inneren Körper besitzen, den wir das Herz nennen und der sich, wenn er nicht geliebt wird, in keiner Weise zu helfen weiß. Wäre unser Herz unsere äußere Erscheinung, würden wir immer wieder verkrüppelte Körper sehen, die sich unter dem Blick und der Umarmung der Liebe, plötzlich in anmutige, wunderschöne Tänzer/innen verwandeln. Es ist schwer sich selbst zu lieben, ohne zuvor geliebt zu werden. Wenn wir geliebt werden, stürzt sich das Herz in den seligen Tanz des Lebens. Wie jemand der jahrelang an einem dunklen Ort vergessen worden ist, freuen wir uns, gefunden zu werden. Erst werden wir entdeckt und dann entdecken wir uns selbst. Dies erfüllt das Leben mit neuer Kraft und Helligkeit. Die Liebe verklärt auf eine gewisse Weise den traurigen Ernst des Lebens. Alle Düsterkeit verfliegt und mit einemmal ist die Seele jung und frei. Wir entdecken unsere schöpferischen Kräfte. Es ist ein anrührendes Erlebnis zu sehen, wie die Liebe jemanden so geschwind heim zu sich selbst führt.

Aber selbst, ohne den äußeren Liebenden können wir zum Geliebten werden. Wenn wir vermögen, unser Selbst wertzuschätzen und uns zu lieben, erwacht der Frühling in unserem Herzen. Die Seele sehnt sich danach, uns in die Liebe zu unserem Selbst hineinzuziehen. Wenn wir in die Zärtlichkeit unserer Seele hineintauchen, endet jegliche Qual in unserem Leben. Tritt also in dich selbst ein und erkenne, dass deine Seele sich aufs innigste liebt.

 

Im Herzen, der Schmerz der Sehnsucht

 

Das Herz des Menschen steht niemals still. In jedem von uns ist eine göttliche Rastlosigkeit, die einen unaufhörlichen Zustand der Sehnsucht hervorruft. Wir sind nie völlig eins mit uns selbst und das Selbst ist niemals fixiert. Fortwährend gelangen neue Gedanken und Erfahrungen an die Oberfläche unseres Lebens. Manche Augenblicke entzücken und Überraschen uns, andere erschüttern und verunsichern uns. Nach aussen hin sieht unser Körper gleichbleibend aus. Unser Verhalten, unsere Arbeit, unser Zuhause und unser Bekanntenkreis bleibend weitgehend unverändert und vorhersagbar. Doch hinter dieser äußeren Fassade, spielt sich in unserem Inneren ein zweites Leben ab. Unser Geist und unser Herz sind Wanderer, die rastlos immer neue Horizonten entgegen streben. Unser Leben gehört in eine sichtbare, äußere Beständigkeit, unser inneres Leben ist nomadisch. Hegel sagt dazu: "Eben diese Unruhe aber ist das Selbst". Unsere Sehnsucht nimmt uns häufig auf innere Reisen mit, von denen niemand auch nur etwas ahnt. Die Sehnsucht ist die tiefste und älteste Stimme in der menschlichen Seele. Sie ist der geheime Ursprung aller Präsenz und treibende Kraft aller Kreativität und Imaginationen: Die Sehnsucht hält die Tür auf und ruft uns zu den Gaben und Gnaden, die unser Leben sich erträumt. Solange wir auf der Welt sind, befindet sich ein großteil unseres Herzens im Exil. Deswegen sind wir von Sehnsucht so restlos durchdrungen. Tief innen verlangt es uns, nach innigem vereint sein.

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